Chronik über 34 Jahre

Am 12.07.1979 wurde die Kapelle auf Betreiben des damaligen Ortsbürgermeisters Helmut Färber gegründet. Es fanden sich sieben Personen, fast alle ehemalige Tanzmusiker. Peter Bayer, der sich mit der Materie ein Orchester zu führen bestens auskannte, wurde als Leiter ausgeguckt. Peter Bayer spielte aktiv mit der Trompete mit und schrieb die ersten Stücke von Hand. Wir haben solche heute noch im Repertoire!

 

Die Zusammensetzung der Holzhäuser Musikanten war schon damals auf Universalität ausgerichtet. Wir wollten ein möglichst breit gefächertes Angebot an Musikrichtungen haben um unser Publikum gut zu unterhalten.

In kurzer Zeit waren wir in Nah und Fern bekannt und es gab so viele Anfragen und Aufträge die wir einfach nicht erfüllen konnten.

Unser selbst gestecktes Ziel, alles ohne technische Hilfsmittel, wie Verstärker usw., zu spielen, erwies sich schnell als nicht machbar. Man probiere mal z.B. mit einer Wandergitarre gegen einen Trompete anzutreten, wer da gewinnt ist ja schon vorprogrammiert. Also wurde die Erstausrüstung in Sachen Technik beschafft.

In den folgenden Jahren wuchs die Gruppe auf streckenweise 27 Musiker/innen an. Das bedeutete entsprechende Logistik und mancher Veranstalter kam in größte Not, da gar keine so große Bühne da war, wie wir gebraucht hätten.

Peter Bayer bescherte uns durch sein umfangreiches Wissen, quer durch alle Instrumente, einen hohen Qualitätsstandard der sich darin spiegelte, das wir neben Auftritten in der näheren Umgebung auch weiter weg, z.B. Wiesbaden, Mainz, Koblenz, ja einmal bis nach Sevelen in Nordrhein Westfalen, aufgetreten sind und uns an begeistertes Publikum erinnern.

 

Gegen Mitte der 90iger hatte sich Peter Bayer aus dem aktiven Mitwirken zurückgezogen und Stefan Michel, einer unsrer Trompeter, übernahm die Leitung der Holzhäuser Musikanten, bis er im Oktober 2006 durch beruflichen Wechsel das Dirigat nicht mehr weiterführen konnte.

2006 waren wir wieder gefordert einen musikalischen Leiter zu finden. Gerhard Eschborn begeisterte sich für die Aufgabe. Er ist ausgebildeter Posaunist und Blasmusiker durch und durch. Die Fachkunde die er uns bietet ist tadellos.

Wir haben Anfang 2008 unsere Technik erneuert und erstmals eine Funkanlage für Gesangsmikrofone in Betrieb genommen. Hier gibt es für die Zukunft noch weiteren Aufrüstungsbedarf.

Im Jahr 2009 feierten wir unser 30-jähriges Bestehen. Das Jubiläumsjahr stand ganz im Zeichen "Feiern". Und so konnten wir am 09.08.09 unseren Geburtstagsfrühschoppen mit vielen Gästen auf dem landschaftlich schön gelegenen Grillplatz in Holzhausen feiern. Neben vielen Glückwünschen von befreundeten Vereinen, lies es sich unser Gründer, Helmut Färber, mit seinen bereits 86 Lenzen nicht nehmen eine begeisternde Festrede zu halten. Dieser Frühschoppen und die freudig gestimmten Gäste aller Veranstaltungen, sind uns Verpflichtung mit unserer vielseitigen Musiklinie weiterzumachen. Hervorragend interpretierte Soloparts mit den Instrumenten oder am Gesang, neuerdings auch mit theaterähnlichen Showeinlagen, verschaffen uns einen Vorsprung vor dem Wettbewerb. Hier wollen wir weiter dran arbeiten zur besten Unterhaltung unseres Publikums.

In den Jahren 2010 und 2011 ist eine  steigende Beliebtheit bei der Kundschaft und dem Publikum zu vermerken. Durch die Fähigkeit unseres Dirigenten Gerhard Eschborn, nicht nur auf musikalischer Ebene sondern auch showmässig die Leute zu begeistern, können wir unseren Fan-Kreis merklich erweitern.

Durch berufliche und schulische Gründe sind leider zwei Kollegen Ende 2011 am tiefen Blech ausgefallen.

Daraus ergab sich letztlich eine technisch notwendige Umstellung dergestalt,das wir mittels eines neuen aktuellen Keyboardes versuchen die Lücke zu schliessen

In der Vorschau  2012 steht erstmalig ein Auftritt in der Bad Emser Kuranlage am 22.07.2012 aus. Das ist für uns eine ganz andere Herausforderung und wir werden uns entsprechend darauf vorbereiten.

Der Auftritt in der Bad Emser Kuranlage übertraf alle unsere Erwartungen. Ein begeistertes Publikum begleitete uns von einem Höhepunkt zum nächsten. Mit der Zusage für weitere Arrangments, und einigen Zugaben beendeten wir das Konzert sehr viel später wie vereinbart.

Die Saison 2012 wurde von uns als eine der erfolgreichsten erlebt, auch vielleicht durch den Umstand, dass wir  durch die Showeinlagen, die nicht jede Musikkapelle bietet,  für den Gast auch visuell Unterhaltung bieten.

Möglich wurden dieses Showevents u.a. durch Christoph. Ein Musiker der aufgrund unsrer Internetpräsentation Kontakt fand, und bei uns ein passendes musikalisches Umfeld hat.

Mittlerweile ist auch unser langjähriger 1.Trompeter Thomas aus beruflicher Abstinenz wieder zurückgekehrt, sodass zwei sehr gute Solisten, auch mit gesanglichen Qualitäten, zur Verfügung stehen.

Es wäre unvollständig, nicht auch das Gesangsduo Dörte und Berthold im Wechsel mit Nadine, bzw. seit 2013 auch Fabienne mit ihrer Querflöte oder Janine mit ihrem unvergleichlichen Saxophonsound, und letztlich  unser solobewährter Drummer Jürgen zu erwähnen.

 

Zum Herbst 2012 hin war unser derzeitiger Dirigent leider immer öfter verhindert, teils durch Krankheit, teils durch Winterwetterprobleme oder auch beruflich, sodass letztlich eine Trennung  zwingend  erforderlich wurde, um für die neue Saison 2013 gerüstet zu sein.

Berthold Klump ist mittlerweile noch das einzige aktive Gründungsmitglied und leitet seither den musikalischen Part,mit dem wichtigen Vorteil der unmittelbaren Ortsnähe, sodass keine Proben wegen Wetterproblemen ausfallen müssen.

Die Saison 2013 neigt sich auch dem Ende zu, und es ist festzustellen, das die Gruppe eine geschlossene Einheit bildet, sowohl zwischenmenschlich wie auch bei den Routinetätigekeiten, wie Auf und Abbau bei den Auftritten.

Zwei junge Damen, Hannah Bingel mit Es-Alt Saxophon und Fabienne Schmidt mit Querflöte bereichern ab Jahresmitte 2013 unser Ensemble.

Die musikaliche Integration der beiden wird gemeinsam von den jeweiligen "Alten" unterstützt, was sehr effektiv ist.

Unser Altdirigent Peter Bayer ist hier immer noch involviert und bildet Nachwuchs aus. Vielen Dank an dieser Stelle!

Wir sind zur Zeit dabei das Repertoire in allen Richtungen zu erneuern und neue Akzente zu setzen, und sehen mit Eifer dem Probenwinter 2014/2015 entgegen.

Mittlerweile ist wieder fast ein Jahr um, wir haben Oktober 2015

Unser Orchester hat wieder ein wenig verändert. Zum Jahresende 2014 sind unsere langjährigen Aktiven Rudi Jungnick und Stefan Missler ausgeschieden.

Rudi Jungnick hatte die 2. Trompete und Stefan Missler den E-Bass inne.

Für den E-Bass gab es einen mindestens ebenbürtigen Ersatz. Uschi Klump bis dato am Piano übernahm den E-Bass Part auf einen hochaktuellen Basssynthesizer.

Dadurch ergeben sich weitere tolle Möglichkeiten musikalischer Art und Darbietung.

Ein weiterer neuer Kollege Marco Kowalzik ist ein junger Mann aus der Nachbarschaft mit einem Baritonsaxophon. Dieses Instrument wird uns in den tiefen und mittleren Tonlagen wertvolle Unterstützung bieten.

Andreas Schaub, Posaunist, wohnhaft im eigenen Dorf hat auch den Weg zu uns gefunden, und wird eifrig üben das umfangreiche Repertoire kennenzulernen

last not least:

Clarissa Redert, die Frau unseres Schlagzeugers eine überaus talentierte Sopranistin, ist seit April 2015 zu uns gekommen.

Mithilfe ihrer Superstimme können wir Titel interpretieren die schon höheres Niveau haben.

Alles in allem wieder ein erfolgreiches Weiterkommen

bis demnächst

Berthold


 

2011. Holzhäuser Musikanten
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